Geschichte

Geschichte

2014

 

 

Björn Prieß und Sven Prieß sind seit September 2014 als Geschäftsführer bestellt und führen so neben Wilfried Prieß das Unternehmen in zweiter Generation weiter.

 

 

 

2013

Auf der LIGNA wird zusammen mit den Network Partnern IMA Klessmann GmbH und der Firma Schelling Anlagenbau GmbH auf einem Gemeinschaftsstand eine komplette verkettete Losgröße 1 Anlage präsentiert.

2012

Im Rahmen eines Großauftrages wird für einen deutschen Büromöbelhersteller eine Losgröße 1 Anlage mit mehr als 15 miteinander verketteten Maschinen realisiert. Hierbei kommt erstmalig eine neue Bohroptimier-Software erfolgreich zum Einsatz, die eine optimale zeitliche Aufteilung der Bearbeitungen auf verkettete Maschinen ermöglicht.

2011

Priess & Horstmann präsentiert sich auf der LIGNA mit IMA und Schelling auf einem Gemeinschaftsstand. Highlights sind eine Linearmaschine für Fronten, eine Durchlaufmaschine für Seiten und Böden, die von allen sechs Seiten bearbeiten kann sowie eine Korpuspresse mit automatischer Seiten- und Bodenzuführung. 

2010

Die Produktion mit der inzwischen auf über 90 Mitarbeiter angewachsenen Belegschaft verlangt auch intern den Einsatz von automatisierten Produktionsabläufen. Es wird eine neue Software zur Erstellung von CNC-Programmen für die hausinternen 5-Achs Fräsen sowie ein Dokumentenmanagementsystem installiert.

Björn Prieß, Jürgen Waterbär und Sven Prieß (von links) auf der LIGNA 2009 | Foto © Mindener Tageblatt

2009

Auf der LIGNA werden neue Lösungen zum Einpressen von Möbelbeschlägen und dem Setzen und Verschrauben von Schubkastenschienen im laufendem Betrieb vorgestellt. Noch im gleichen Jahr wird die erste mannlose Korpuspresse für Hängeschränke in Betrieb genommen. Eine weitere Anlage wird in 2011 ausgeliefert.

2008

Auf der XYLEXPO in Mailand wird die BAT-TAX-CNC zur Frontenbearbeitung vorgestellt und gleich mehrfach bestellt. Die Ausweitung der Produktion und der inzwischen über 80 Mitarbeiter stellt neue Anforderungen: Werner Becker übernimmt die Produktionsleitung. Zeitgleich wird eine Projektmanagementsoftware eingeführt, mit der die Projekte und die Ressourcen geplant werden können.

2005

Für die Projektabwicklung sowie die Stücklistenverwaltung wird ein Betriebsorganisations-System (ERP/PPS-System) eingeführt. Die erste vollautomatische Korpuspresse für Unterschränke (KP-6-CNC) wird ausgeliefert. 

2002

Die Anzahl der nationalen und internationalen Kunden ist auf über 200 angewachsen. Die Betriebsfläche wird durch den Neubau einer angrenzenden Halle auf insgesamt 3.800 qm erweitert. 

1999

Sven Prieß, der jüngste der beiden Söhne von Wilfried Prieß, unterstützt als Wirtschaftsingenieur sowohl die technische Konstruktion als auch die kaufmännische Abwicklung im Betrieb.

1997

Björn Prieß, der älteste der zwei Söhne von Wilfried Prieß, verstärkt nach seinem Studium zum Maschinenbauer das Entwicklungs- und Konstruktionsteam.

1996

Aus den Anforderungen der Möbelindustrie geht eine völlige Neuentwicklung die BAT-DTW-CNC hervor. Dieser Maschinentyp kann das Werkstück im Durchlauf erstmalig von allen sechs Seiten bearbeiten.

Wilfried Prieß, Ewald Horstmann († 2002), Reinhold Prieß († 2014)

1995

25 Jahren Priess und Horstmann: Zum Jubiläum können die drei geschäftsführenden Gesellschafter auf ein Unternehmen mit kontinuierlicher und solider Entwicklung zurückblicken und mit hervorragenden Zukunftsaussichten.

1993

Im Rahmen eines Großauftrages über mehrere Fertigungslinien für einen heimischen Küchenmöbelhersteller wird die 1000. Maschine aus dem Hause Priess & Horstmann in Betrieb genommen. Im Folgejahr ist die Zahl der Mitarbeiter bereits auf 60 angewachsen.

1988

Die Mitarbeiterzahl erreicht 30 Fachkräfte. Der Verkauf erfordert mit steigendem Umsatz einen immer höheren Zeitaufwand. Jürgen Waterbär übernimmt am 1. Februar die Aufgaben des Verkaufs-Ingenieurs. In der Folgezeit wird die Entwicklung zu immer umfassenderen Bearbeitungsmaschinen fortgesetzt.

1986

Dieses Jahr ist besonders stark exportorientiert. In England wird eine Möbelfabrik mit sieben Maschinen ausgerüstet. An ein Kombinat in der UdSSR gehen vier Maschinen und in die DDR werden sechs Maschinen geliefert.

1984/1985

Bau der ersten Maschine mit einer SPS-Steuerung in Multiprozessortechnik. Sie vereint die bis dahin getrennten Komponenten CNC und SPS zu einer höheren Einheit. Mit dem Bohr- und Einpressautomat BAT III-CNC wird der erste Schritt von einer Spezialmaschine zu einem universellen Bearbeitungszentrum erfolgreich vollzogen. 

1983

Die immer flexibleren Anforderungen mit immer mehr Aggregaten auf den Maschinen und die dadurch verursachte Gewichtszunahme lässt den Gedanken aufkommen, statt der gewichtigen Aggregate das leichtere Werkstück zu bewegen. Ein neues Konstruktionsprinzip ist geboren. Die Bearbeitung von unten bleibt erhalten. Ein Auftrag aus Afrika und einer aus Ägypten steht in den Auftragsbüchern.

1979

Die Entwicklung zu immer größerer Programmvielfalt in der Möbelindustrie, bei gleichzeitig kleineren Losgrößen, hält unvermindert an. Daraus resultiert der Wunsch nach flexibleren Montageautomaten. Der erste programmgesteuerte Bohrautomat AG-BA mit konventioneller Relaissteuerung zum Abarbeiten variabler Bohrbilder in der Möbelkorpusseiten-Fertigung wird entwickelt. 

1975

Ein Jahr mit entscheidenden Designänderungen in der Möbelindustrie. Die bisherige schlichte Gestaltungslinie wird durch neue, aufwendigere Formen abgelöst. Die Entwicklung des Bohr- und Einpressautomaten BAT II ist die erfolgreiche Antwort von Priess & Horstmann auf diese Entwicklung. Eine weitere Innovation: Mit der BAV-DLS entwickelt Priess & Horstmann eine Weltneuheit. 

1973

Erste Messeteilnahme auf der Hannover Messe. Die Präsentation der BAT I ist ein voller Erfolg. Der erste Exportauftrag aus England kann verbucht werden. Weitere Aufträge aus Italien, Norwegen, Frankreich und der Schweiz folgen. Die Betriebsfläche wächst auf 430 qm. Im Folgejahr wird die 100. Maschine ausgeliefert.

1970/1972

Am 1. April 1970 nimmt die Firma Priess & Horstmann in einem 35 qm großen Raum der Möbelfabrik Friedrich Priess, im kleinen ostwestfälischem Unterlübbe, ihre Tätigkeit auf. Zum Gründungsteam gehören Wilfried Prieß, Ewald Horstmann und Reinold Prieß. Die bereits 1967 in der elterlichen Möbelfabrik entwickelten Maschinentypen BAM-I für das Bohren und Einpressen von Topfscharnieren und die BA-FM für die Bearbeitung von Schubkastenstücken und Leisten bewähren sich in der Praxis. Nach vielen Entwicklungsprozessen wird die rein pneumatisch gesteuerte und manuell nach Handscala einzurichtende erste Generation einer langen Maschinenbaureihe, der Bohr- und Einpressautomat BAT I, gebaut. Die Maschine presst die Ende der 60er Jahre neu auf den Markt gekommenen Topfscharniere automatisch ein. 1972 zieht die Möbelfabrik in einen Neubau in Unterlübbe und kann ihre Betriebsfläche auf 150m² erweitern. Im Laufe des Jahres werden die ersten 5 Mitarbeiter eingestellt